Longevity-Coaching
Webseiten · Landingpages · Automation · KI-gestützter Änderungsprozess
Auf Wunsch der Kundschaft ohne Namensnennung.
Der sichtbare Teil dieses Projekts sind Webseiten. Der wirksame Teil ist ein System, das dahinter läuft — und das der Kunde im Gespräch bedient statt in drei Werkzeugen.
Ausgangslage
Der Kunde kam mit mehreren Webseiten — jede für sich gewachsen, keine wie die andere. Unterschiedliche Gestaltung, unterschiedliche Ansprache, kein gemeinsamer Faden. Für Besucher war nicht erkennbar, dass alles zum selben Angebot gehört. Für Suchmaschinen ebenso wenig.
Ein einheitlicher Auftritt wäre eine Gestaltungsaufgabe gewesen. Die eigentliche Frage war eine andere: Was davon muss ein Mensch tun — und was kann laufen, ohne dass jemand daran denkt?
Was man sieht
Ein Auftritt statt mehrerer
Alle vorhandenen Seiten haben wir suchmaschinenseitig überarbeitet und sprachlich vereinheitlicht — damit sie als ein Angebot lesbar werden, nicht als mehrere zufällig verwandte.
Zwei neue Landingpages
Eine davon für ein Event, das wöchentlich stattfindet. Was Besucher dort sehen, ist eine Seite mit einem Anmeldeformular. Was tatsächlich dahinter passiert, steht unten.
Was dahinter läuft
Die Brücke zwischen Design und Automation
Formulare aus einem E-Mail-Marketing-System sehen selten so aus wie die Seite, auf der sie stehen. An dieser Stelle wird fast immer eines von beidem geopfert: das Erscheinungsbild — oder die Automation dahinter.
Wir haben beides behalten. Sichtbar ist ein Formular im Design der Landingpage. Dahinter liegt, für die Besucherin unsichtbar, das ActiveCampaign-Formular. Es übernimmt die Eingaben und stößt die Strecke an. Vorne eine Anmeldung wie jede andere — hinten startet ein Prozess.
Eine Anmeldung, die sich selbst weiterträgt
Ab dem Absenden übernimmt die Strecke: Bestätigung, Erinnerung, Nachfassen. Sie läuft jede Woche gleich, und genau das soll sie — Verlässlichkeit ist hier die Leistung, nicht Intelligenz.
Und darüber ein Gespräch statt einer Werkzeugsammlung
So ein Aufbau hat normalerweise einen Haken: Er läuft nur so lange von allein, wie sich nichts ändert. Ein neuer Termin, ein anderer Preis, ein umformulierter Satz in der dritten Mail — dafür braucht es sonst zwei, drei verschiedene Oberflächen und meist auch jemanden, der sich in allen dreien auskennt.
Wir haben den Prozess mit Claude so aufgesetzt, dass genau das entfällt. Der Kunde beschreibt in eigenen Worten, was anders werden soll — auf der Seite oder in der Strecke, das macht keinen Unterschied mehr. Er sagt, was wo wie eingetragen gehört; umgesetzt wird es im Hintergrund.
Das ist die Stelle, an der ein Sprachmodell etwas kann, was Automation nicht kann: Es versteht eine Absicht, die niemand vorher als Regel definiert hat. Die Automation führt zuverlässig aus, was feststeht. Die KI übernimmt alles, was sich ändert. Zusammen ergibt das ein System, das läuft — und trotzdem beweglich bleibt.
Output
Wöchentlich kommen mehrere Anmeldungen über das Formular herein, und die Strecke dahinter läuft ohne Zutun. Kein Nachtragen von Adressen, keine Bestätigungen von Hand, kein Erinnern an den nächsten Termin.
Änderungen macht der Kunde inzwischen selbst — im Chat, in eigenen Worten, ohne uns dafür zu beauftragen. Ob sie die Seite betreffen oder die E-Mail-Strecke, spielt für ihn keine Rolle mehr.
Geblieben ist ihm die Arbeit, für die er bezahlt wird. Das Drumherum läuft.
Wie wir über diese Stelle denken
Die Brücke zwischen Design und Automation ist kein Einzelfall, sondern ein Muster, das fast jedem Aufbau begegnet.
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